Magdeburg (plattdeutsch: Meideborg) ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie ist dort nach Halle (Saale) die zweitgrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren. Magdeburg ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz und Standort zweier Hochschulen, der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH).
Die Stadt ist bekannt für ihr bedeutendes historisches Erbe als Kaiserpfalz Ottos I., des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches ab 962. Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1200-jähriges Bestehen.
Der Name der Stadt geht etymologisch auf das Wort „Magadoburg“ zurück. Dies bedeutet wahrscheinlich „Mächtige Burg“. Bereits seit dem Mittelalter wird der Name allerdings als „Mägde-, d. h. Jungfrauenburg“ gedeutet. Das „a“ in Magdeburg wird kurz ausgesprochen.
Die Stadt liegt an der mittleren Elbe und am Ostrand der Landschaft Magdeburger Börde etwa 50 Meter über Normalnull auf altem Kulturboden und bildet das Zentrum der Region Magdeburg (auch Elbe-Börde-Heide genannt). Sie erstreckt sich vornehmlich am westlichen Hochufer des Stroms an einer Geländestufe, die durch den Domfelsen (Sand- und Schluffsteine des Rotliegenden in Verlängerung des Flechtinger Höhenzuges) gebildet wird. Magdeburg ist eine der wenigen Städte der Norddeutschen Tiefebene, die auf Fels gegründet ist. Teilweise liegt das Stadtgebiet auf einer langgestreckten Insel zwischen der „Strom-Elbe“ und der „Alten Elbe“ sowie am flachen östlichen Ufer des Flusses. Nächstgelegene größere Städte sind Wolfsburg etwa 64 km nordwestlich, die Partnerstadt Braunschweig etwa 75 km westlich, Halle (Saale) etwa 75 km südlich und Potsdam etwa 105 km östlich. Berlin liegt 130 km östlich.
Laut einer Studie aus dem ersten Quartal 2007 hat Magdeburg unter den 50 größten deutschen Städten hinter Hannover den zweitgrößten Anteil an öffentlichen Grünflächen im Stadtgebiet[1].
Alt Olvenstedt ist ein an der westlichen Peripherie gelegener Stadtteil der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Er erstreckt sich über eine Fläche von 3,1947 km² und hat 4.278 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007).
An der Westgrenze des ehemaligen Dorfes Olvenstedt beginnt der Landkreis Börde, nördlich und östlich liegen die Stadtteile Großer Silberberg und Neu Olvenstedt. Die Südgrenze wird von der Bundesstraße 1 gebildet. Die Bebauungszone ist nur 1 km² groß, im Norden und Süden des Stadtteils liegen landwirtschaftliche Flächen der Magdeburger Börde. Von West nach Ost wird der Stadtteil vom Sülze-Fluss durchschnitten.
Die Alte Neustadt ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt Magdeburg von Sachsen-Anhalt. Auf einer Fläche von 2,5396 km² leben 9.534 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007).
1209 wird diese Stadt erstmals als "noca civitas" (neue Stadt) im Bericht über die Auseinandersetzung zwischen Kaiser Otto IV. und Erzbischof Albrecht I. erwähnt - die Neustadt wie auch das Dorf Frose wurden völlig zerstört und wurden nördlich der Altstadt wieder errichtet.
Mit der Stiftung des Agnetenklosters durch Albrecht I. 1230 erhielt die Neustadt Stadtrecht (nicht als Vorstadt von Magdeburg, sondern als eigenständige Stadt), 1373 wurde Frohse einbezogen. Die immer wieder erweiterten Wallanlagen und Befestigungen der Altstadt, zwangen zum Verlegen weiter nach Norden, dadurch gingen alte Gebäude verloren.
Im Jahr 1471 erfolgte die Stiftung des Hospital Schwiesau, welches über mehr als 300 Jahre in Alte Neustadt bestand.
Altstadt ist ein Stadtteil von Magdeburg, der Wohngebiete, Handel und das sachsenanhaltische Regierungsviertel umfasst. Auf einer Fläche von 3,7779 km² leben 14.140 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007).
Der Stadtteil Altstadt liegt im Zentrum Magdeburgs. Er wird im Norden von der Walther-Rathenau-Straße (B1), im Westen durch die Bahnanlagen und alte Festungsanlagen (Glacis), im Süden durch die Steuben-Allee und Erich-Weinert-Straße sowie im Osten durch die Stromelbe begrenzt. Angrenzende Stadtteile sind die Alte Neustadt (Norden), Stadtfeld Ost (Westen), Leipziger Straße (Südwesten), und auf der anderen Elbseite Werder (Osten). Die Altstadt kann man grob in Nord und Süd teilen, wobei beide Teile in Ost-West-Richtung von der Ernst-Reuter-Allee getrennt werden. Durch die Altstadt läuft in Nord-Süd-Richtung der Breite Weg.
Barleber See ist der nördlichste Stadtteil Magdeburgs, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.
Auf einer Fläche von 5,407 km² leben 70 Menschen (Stand 31. Dezember 2007)[1] mit ihrem Hauptwohnsitz. Im Süden wird der Stadtteil durch die Bundesautobahn 2 und im Norden durch den Mittellandkanal begrenzt. Westlich grenzt die Gemeinde Barleben, östlich die Gemeinde Glindenberg an.
Geprägt wird der Stadtteil durch die Seen Barleber See I und Barleber See II, denen der Stadtteil auch seinen Namen verdankt und die mit 1,749 km² einen großen Teil der Fläche des Stadtteils einnehmen. Durch den Stadtteil fließt auch die Schrote, die hier die Kleine Sülze und Große Sülze aufnimmt.
Eine einheitliche Siedlungsstruktur und einen eigenen Ortskern hat der Stadtteil nicht. Ganz im Osten des Stadtteils befindet sich die Siedlung Schiffshebewerk, deren östlicher Teil bereits zu Glindenberg gehört. Um den Barleber See I entstanden der Naherholung dienende Ansiedlungen. Nördlich des Sees die Angerkolonie Barleber See mit etwa 170 Bungalows und südlich das Naherholungszentrum Am Barleber See mit weiteren 70 Bungalows. Östlich des Sees befindet sich ein Campingplatz mit 625 Plätzen
Berliner Chaussee ist ein Stadtteil Magdeburgs, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.
Der Stadtteil fasst mehrere Siedlungen östlich der Stadt zusammen, die sich nördlich und südlich der namengebenden Berliner Chaussee befinden und verfügt nicht über ein gewachsenes Ortszentrum. Er untergliedert sich in die statistischen Bezirke Berliner Chaussee, Friedensweiler, Neugrüneberg, Puppendorf, Stadion Neue Welt und Steinwiese.
Ein kleiner Teil des nördlich gelegenen Biederitzer Buschs um die beiden Seen Waldsee I und Waldsee II gehört zum Stadtteil. Mit dem Schwarzkopfkolk in Neugrüneberg liegt ein weiteres stehendes Gewässer im Stadtteil. An fließenden Gewässern durchziehen die Furtlake sowie diverse kleinere Gräben den Stadtteil. Das gesamte Gebiet des Stadtteils liegt im Bereich des einstigen Urstromtals der Elbe.
Im Norden grenzt die Berliner Chaussee an den Stadtteil Herrenkrug. Östlich liegt die Gemeinde Gübs, zu der der dort parallel zur Stadtgrenze verlaufende Elbe-Umflutkanal gehört. Im Süden liegt Zipkeleben, im Westenen grenzen Cracau und Brückfeld an.
Beyendorfer Grund ist ein Stadtteil im Süden der Stadt Magdeburg.
Mit lediglich 8 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 6,014 km² gehört er zu den dünnbesiedelsten Gebieten der Stadt. Im Süden grenzt der Stadtteil an Osterweddingen und Beyendorf-Sohlen, woher sich auch der Name ableitet. Im Osten grenzt Salbke, im Norden Hopfengarten und Reform, im Westen schließlich Ottersleben an den Beyendorfer Grund.
Der überwiegende Teil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Im Osten des Gebiets befindet sich jedoch der Flugplatz Magdeburg und ein ihm angegliederten Gewerbepark. Seit Dezember 2001 befindet sich hier auch die Feuerwache Süd der Magdeburger Berufsfeuerwehr. Insgesamt sind im Stadtteil ungefähr 100 Arbeitsplätze angesiedelt. Es bestehen 39 Mitgliedsunternehmen der IHK und 6 Mitglieder der Handwerkskammer (Stand 2002).
Die Bewohner leben in einer kleinen Siedlung östlich des Flugplatzes an der Ottersleber Chaussee und im äußersten Westen des Stadtteils im sogenannten Eckardtshof. Die drei Häuser an der Ottersleber Chaussee entstanden 1921. Insgesamt 12 Parzellen waren damals veräußert worden. Während 9 Eigentümer dort lediglich Landwirtschaft betrieben, bauten 3 Siedler Wohnhäuser. Der Flugplatz wurde dann 1936 angelegt.
Zumindest vom 10. bis zum 15. Jahrhundert bestand im Westen des Stadtteils, an der heutigen Grenze zu Osterweddingen, das Dorf Appendorf (Ost), welches jedoch noch im Mittelalter zur Wüstung wurde.
Durch den Stadtteil fließen der Kleine und Große Wiesengraben mit eine Gesamtlänge von 5,15 km.
Beyendorf-Sohlen ist ein Stadtteil im Süden der Stadt Magdeburg.
Die erste urkundlich Erwähnung stammt von 936. Am 13. September dieses Jahres schenkte Otto I. unter anderem auch Beiendorpe dem St. Servatiuskloster in Quedlinburg. Die erste Erwähnung des südlich von Beyendorf gelegenen Sohlen datiert aus dem Jahr 964. Markgraf Gero erwähnt in einer Aufstellung über die von ihm dem von ihm gegründeten Nonnenkloster Gernrode vermachten Stiftungen auch eine Hufe Acker in Sohlen.
Beide Orte erlangten im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung, da hier Salzgewinnung betrieben wurde. Sohlen führte die Bezeichnung Flecken, was eine gegenüber Dörfern herausgehobene Stellung verdeutlicht. Von 1299 bis 1726 existierten in beiden Orten Salzwerke. 1601 hatten die Brüder Mathias und Paulus Meth in Sohlen ein Gradierwerk errichtet. Um 1670 werden für Sohlen 11 Siedehäuser und ein Solebrunnen erwähnt. Mit dem Ende der Salzwirtschaft dominierte in beiden Dörfern dann die Landwirtschaft.
Brückfeld ist ein Stadtteil von Magdeburg und liegt östlich der Elbe. Der Stadtteil hat eine Fläche von 1,4847 km² und 3.039 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007).
Brückfeld besitzt mit der Elbe eine natürliche Grenze im Westen. Im Norden wird der Stadtteil im Wesentlichen durch die Jerichower Straße von Magdeburg-Herrenkrug abgetrennt. Östlich der Straße Am Hammelberg beginnt der Stadtteil Berliner Chaussee und im Süden verläuft die Grenze zu Magdeburg-Cracau zunächst längst der alten Bahnlinie (heute Radweg), danach über den Gübser Damm. Das Bodenniveau ist eben und liegt bei eine Höhe von 46 Metern. Die Wohnbebauung erstreckt sich im nordwestlichen Teil zwischen der Jerichower Straße und der Berliner Chaussee. Im Bereich des Bahnlinienradweges sind weite Flächen unbebaut.
Buckau ist ein Stadtteil der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Auf einer Fläche von 2,1983 km² leben 4.488 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2007).
Buckau liegt unmittelbar an der Elbe gegenüber dem südlichen Teil des Landschaftsparks Rotehorn. Im Norden schließt sich an der Erich-Weinert-Straße und der Schönebecker Straße Richtung Harnackstraße bzw. der Steubenallee der Stadtteil Altstadt an, während im Süden die Grenze zu Fermersleben der Schanzenweg und dessen Verlängerung zum Elbufer bildet.
Westlich von Buckau an der verlaufenden Bahnlinie Magdeburg–Leipzig grenzt Buckau an der S-Bahn-Haltestelle SKET-Industriepark bzw. der Straßen Schanzenweg und Schilfbreite an die Stadtteile Leipziger Straße und Hopfengarten. Buckau ist zugleich Ausgangspunkt der so genannten Perlenkette der Stadtteile, zu der nach Süden hin Fermersleben, Salbke und Westerhüsen gezählt werden. Der Stadtteil ist abgesehen vom nördlichen und südlich Bereich sehr dicht besiedelt und kann noch mehrere erhaltene Straßenzüge im Gründerzeitstil aufweisen. Buckau besitzt einen eigenen Bahnhof und ist durch den öffentlichen Nahverkehr gut erschlossen. Von Buckau aus gibt es eine Fährverbindung zum Rotehornpark.
Cracau ist ein Stadtteil der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Auf einer Fläche von 2,6065 km² leben 8.514 Einwoh
Er liegt direkt am Ostufer der Elbe auf einer Höhe zwischen 45 und 50 Metern über dem Meeresspiegel. Von der Ortsmitte Cracaus zum Stadtzentrum Magdeburgs sind es 2,1 Kilometer. Es besteht eine direkte Straßenbahnverbindung. Die benachbarten Stadtteile von Nord nach Süd sind Brückfeld, Berliner Chaussee, Zipkeleben und Prester. Städtebaulich ist Cracau als reine Wohnsiedlung einzuordnen.
Diesdorf ist ein Stadtteil im Westen Magdeburgs, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Er ist 10,1206 km² groß und hat etwa 3.415 Einwohner
Nahe der Bahnstrecke wurde 1930 ein Urnenfeld entdeckt, das auf die Zeit 1000 bis 800 v. Chr. datiert wurde. Als Thietherestorp wird der Ort erstmals 937 in einer Urkunde Otto I. anlässlich der Übereignung an das Magdeburger Moritzkloster erwähnt. Während der erste Teil des historischen Namens auf einen vormaligen Besitzer Dieter hinweist, lässt „torp“ vermuten, dass der Ort bereits in der Zeit zwischen 400 und 800 gegründet wurde. 1350 ging der Besitz an das Kloster Berge über, und im späten Mittelalter übte die Magdeburger Möllenvogtei die Verwaltung des Ortes aus. Obwohl 1348 und 1357 Pestepidemien die Bevölkerung stark dezimierten, wurde um 1350 mit dem Bau der Diesdorfer Kirche begonnen.
Fermersleben ist ein südlich gelegener Stadtteil der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg. Der Stadtteil ist 3,4001 km² groß und hat 3.358 Einwohner
Auf dem Gebiet des heutigen Fermersleben wurde bereits in der frühen Jungsteinzeit (um 2000 v. Chr.) gesiedelt, dies haben Ausgrabungsfunde im südlichen Bereich des Stadtteils bewiesen. In der Zinckestraße wurde Gräber aus der späten Eisenzeit (um 200 v. Chr.) gefunden.
Das Dorf Fermersleben, in der ersten urkundlichen Erwähnung, der Schenkungsurkunde von König Otto I. für das Magdeburger Moritzkloster von 937, noch Fridumaresleba genannt, ist seinem Namen nach von deutschen Siedlern gegründet worden. Sein Name bedeutet soviel wie Ort des Fridumar. Im Zusammenhang mit der Gründung des Erzbistums Magdeburg kam Fermersleben 968 in den Besitz des Kloster Berge, das nachweislich 1105 eine Fähre im Ort betrieb. Zentrum der mittelalterlichen Besiedlung war der Bereich der heutigen Mansfelder Straße, wo auch eine Wehrkirche errichtet wurde. Durch Hungersnot und Pest in den Jahren 1316 und 1349 verlor Fermersleben ein Drittel seiner Einwohner. Während des Schmalkaldischen Krieges (1546 - 1551) schlug Kurfürst Moritz von Sachsen anlässlich der Belagerung Magdeburgs nahe von Fermersleben sein Feldlager auf. Während der anschließenden Kampfhandlungen wurden auch Teile von Fermersleben, so etwa die Kirche, zerstört.
Gewerbegebiet Nord ist ein Stadtteil von Magdeburg, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.
Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bestand eine industrielle Nutzung des Gebiets. Die Lage an Elbe, Mittellandkanal, wichtigen Eisenbahnstrecken und Autobahn bot günstige Möglichkeiten für Gewerbeansiedlungen. Auch in der Zeit der DDR bestand die intensive Nutzung durch mehrere Großbetriebe fort. In der Zeit nach der politischen Wende erfolgten umfangreiche Bemühungenen den Bereich als Magdeburger Industriegebiet fortzuführen. Der den Stadtteil von Süden nach Norden durchziehenden August-Bebel-Damm wurde vierspurig ausgebaut. Das bisher wenig genutzte Gebiet westlich der Hauptstraße wurde als großes Gewerbegebiet entwickelt. Ab 2004 entstand am Abstiegskanal vom Wasserstraßenkreuz Magdeburg der Hansehafen.
Großer Silberberg ist ein Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg.
Von der alten Besiedlung des Gebiets zeugen die beiden Hügelgräber, deren Alter auf ca. 5000 bis 6000 Jahre geschätzt wird.
Als eigener Stadtteil wird das Gebiet seit 1992 geführt. Zu diesem Zeitpunkt war eine weitergehende Erschließung des damals landwirtschaftlich genutzten Gebietes als Gewerbegebiet geplant. Hierfür bestand dann jedoch kein Bedarf. Andere bereits entwickelte Gewerbegebiete (Gewerbegebiet Nord) wurden nicht ausreichend ausgelastet. Hinzu kam, dass die ursprünglich bestehende Autobahn-Abfahrt der A 2 nach dem Ausbau der Autobahn wegfiel.
Herrenkrug ist ein Stadtteil der Stadt Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Als Herrenkrug wird häufig auch der im Stadtteil gelegene Herrenkrugpark bezeichnet.
Als Teil der Elbaue war das Gebiet des Herrenkrugs immer von wechselnden Wasserständen und -läufen der nahen Elbe geprägt. Ursprünglich stark bewaldte erfolgte jedoch bereits in früher geschichtlicher Zeit eine starke Rodung.
Teile des heutigen Stadtteils befanden sich im Besitz des Magistrats der Stadt Magdeburg und wurden als Weiden und zur Gewinnung von Holz und Heu genutzt. Um auftretenden Diebstählen zu begegnen ließ der Magistrat 1676 ein Wärterhäuschen errichten. Das Gebäude erhielt auch das Schankrecht und diente für die in der Nähe vorbeiführende Landstraße von Magdeburg nach Burg (bei Magdeburg), die Strecke der heutigen Fernverkehrsstraße und die Berliner Chaussee gab es noch nicht, auch als Gasthaus. Da das Gasthaus sich somit letztlich im Besitz des Magistrats und damit der Ratsherren befand, ergab sich der Name vom Herren Kruge, der bis heute erhalten blieb. Die Schankwirtschaft bot auch Unterkunft. Außerdem wurde eine Fähre und eine Meierei betrieben.
Der Hopfengarten ist ein kleiner Stadtteil im Süden Magdeburgs, der auf Bebauung mit Villen, Reihen- und Einfamilienhäusern nach 1900 zurückgeht.
Die folgenden Straßen umschließen den Hopfengarten: Im Norden die Schilfbreite, im Westen die Leipziger Chaussee und im Süden die Ottersleber Chaussee. Im Osten grenzt das SKET-Industriegelände und eine stillgelegte Halde an. Der Stadtteil wird zentral von der Straße Am Hopfengarten in west-östlicher Richtung durchschnitten.
Magdeburg-Industriehafen ist ein Stadtteil der Stadt Magdeburg.
Industriehafen
IndustriehafenEr verfügt über eine Fläche von 3,654 km², bei jedoch lediglich 53 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2007). Der Stadtteil dient im wesentlichen gewerblichen Zwecken. Einen traditionellen Schwerpunkt bildet die Hafenwirtschaft.
Um den neu angesiedelten Gewerbebetrieben eine direkte Hafenanbindung zu gewährleisten wurde zwischen 1908 bis 1911 der Industriehafen erbaut. Der Hafenumschlag ist in diesem Bereich stark zurückgegangen, lediglich im nördlichen Teil findet noch ein größerer Umschlag statt. Zu den jüngsten Neuansiedlungen gehören im Ostteil ein Holzverarbeiter, und ein Bioölwerk.
Kannenstieg ist ein Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg
Bis 1936 wurde der Bereich rein landwirtschaftlich genutzt und war unbewohnt. Am 20. Juli 1936 wurde der Grundstein für das Danziger Dorf gelegt. Es entstanden 188 Siedlungshäuser, in denen Familien aus Danzig angesiedelt wurden, die wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Danzig nach Magdeburg verzogen. Am ehemaligen Gemeinschaftshaus der Siedlung, dem heutigen Insleber Krug, befindet sich noch heute das Danziger Wappen. Das Gemeinschaftshaus war im Baustil eines Danziger Vorlaubenhauses errichtet worden. Die Straßennamen erinnerten ebenfalls an Danzig. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs zogen noch weitere aus Danzig vertriebene zu ihren Verwandten in das Danziger Dorf. 1951 erfolgte eine Umbenennung der Straßen. Näheres zur Geschichte der Straßennamen; siehe Magdeburger Straßen. Ende der 50er Jahre wurde die Siedlung in Eigenleistung der Bewohner an das städtische Trinkwassernetz angeschlossen.
Die Kreuzhorst ist ein Naturschutzgebiet am rechten Elbufer im Südosten Magdeburgs. Zugleich bildet sie einen der 40 Stadtteile der Stadt.
Der Name könnte von Dietrich von Groiz, einem früheren Besitzer des bereits im Mittelalter im Waldgebiet gelegenen Gut Kulenhagen, abgeleitet sein und sich dann von Groizhorst über Cruisenhorst zum heutigen Kreuzhorst entwickelt haben. Möglicherweise spielte auch die Tatsache eine Rolle, dass das Gebiet in Teilen bereits seit dem 11. Jahrhundert dem Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg und somit der Kirche gehörte. Bis in das 19. Jahrhundert hinein war das Gut Kulenhagen als Forsthaus in Betrieb. Diese Nutzung wurde erst etwa 1880 aufgegeben. Das Forsthaus besteht heute nicht mehr.
Im Jahr 1961 wurde ein großer Teil des Gebiets (3,2 km²) von der DDR unter Naturschutz gestellt. Später wurde das Gebiet Teil des Landschaftsschutzgebietes Mittlere Elbe.
Leipziger Straße ist ein Stadtteil der Stadt Magdeburg
Ursprünglich gehörte der Stadtteil im Wesentlichen zu Sudenburg, war jedoch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts überwiegend unbebaut. Es entstanden dann im Norden des Stadtteils und somit südlich der Tore Magdeburgs neue Gebäude und Straßenzüge, für die in der Enge der Altstadt kein ausreichender Platz war. Von 1889 bis 1892 wurde der Kristall-Palast Magdeburg, ein großes Veranstaltungsgebäude, gebaut. Von 1898 bis 1905 entstand dann im äußersten Nordosten des Stadtteils das sogenannte Lenné-Viertel, ein Villenviertel vor den Toren der damaligen Altstadt. Im Süden wurde das Universitätsklinikum Magdeburg, zunächst als Krankenhaus Sudenburg, angesiedelt. In der Zeit der DDR entstanden entlang der Leipziger Straße und im Gebiet Schilfbreite Gebäude in Plattenbautechnik.
Aufgrund seiner Entstehungsgeschichte fehlt dem Stadtteil noch heute ein eigenes Zentrum. Bezugsgröße für die Bewohner sind mehr die kleinteiligeren Quartiere, die sich zum Teil in der Gliederung der statistischen Bezirke ausdrücken.
Lemsdorf ist mit 1,3332 km² nach Brückfeld der flächenmäßig zweitkleinste Stadtteil der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und hat 2.139 Einwohner
Als „Liemundestorp“ erfolgte am 21. September 937 die erstmalige urkundliche Erwähnung im Zusammenhang mit der Zuweisung des Ortes an das Magdeburger Moritzkloster durch Otto I. Die Ortsbezeichnung ist offensichtlich von dem altsächsischen Personennamen Liamund abgeleitet, und die Endung -torp lässt auf eine germanische Ortsgründung schließen, die bis in das 600 Jahrhundert zurückreichen könnte. Nach der 968 erfolgten Gründung des Magdeburger Erzstiftes und von Kloster Berge waren an beide Abgaben zu entrichten.
Vermutlich schon im 13. Jahrhundert besaß Lemsdorf eine etwa 120 m² große aus Feldsteinen errichtete Kirche mit einem dickwandigen Turm. Sie war schon damals dem Heiligen Sebastian geweiht und unterstand als Filial der Mutterkirche St. Stephani in Groß Ottersleben. Mit der geistlichen Betreuung Lemsdorfs war Anfang des 14. Jahrhunderts ein Benediktinermönch beauftragt. Für einige Zeit befand sich der Ort unter der Hoheit der Grafschaft Billingshoch, die bis 1316 andauerte. Anschließend kam das Dorf an den Hildesheimer Domherren Heinrich von Barby. 1427 war Lemsdorf wieder dem Kloster Berge abgabenpflichtig.
Lemsdorf lag abseits wichtiger Handelswege, lediglich der „Königsweg“ führte in einiger Entfernung westlich am Ort vorbei. Seine Entwicklung vollzog sich sehr langsam, und vom Mittelalter an waren die Strukturen landwirtschaftlich geprägt. Seit dem 12. Jahrhundert befand sich hier ein Schäfereihof der Magdeburger Dompropstei. Zum Ende des 17. Jahrhunderts waren 13 Landwirte und ein Wassermüller ansässig. 1822 ließ der in Lemsdorf wirtschaftende Gutsbesitzer Köhne in der Harzburger Straße einen großen Gutshof in Form einer Vierseitenhofanlage errichten.
Neu Olvenstedt ist ein Stadtteil der Stadt Magdeburg. Auf einer Fläche von 3,3735 km² leben 12.017 Einwohner
Neu Olvenstedt gehört zu den jüngeren Magdeburger Stadtteilen. 1980 begannen die ersten Erdarbeiten für das spätere Neubaugebiet. Am 31. Januar 1981, erfolgte die Grundsteinlegung für den ersten Wohnblock. Das spätere Neu Olvenstedt wurde in drei Bauabschnitte eingeteilt. Der letzte und dritte Bauabschnitt wurde während der Wendezeit fertig gestellt.
Mit dem Bau Neu Olvenstedts sollte auch die direkte Anbindung des eingemeindeten Dorfes Olvenstedt an die damalige Bezirkshauptstadt erfolgen. Zum Jahresende 1981 wurden die ersten 166 Wohnungen an Mieter übergeben. Allerdings hatten die Anwohner bis Mitte der 1980er Jahre mit fehlender Infrastruktur und unausgebauten Straßen zu kämpfen. Gegen Ende des Jahrzehnts entwickelte sich das Stadtgebiet zu einem der modernsten in der DDR. Neben zahlreichen Kindergärten und Kinderkrippen entstanden in den Bauabschnitten mehrere Schulen, Jugendclubs und Gaststätten. In den großzügig angelegten und verkehrsfreien Innenhöfen fanden Kinder eine ideale Spielwiese, da der Bau von Kinderspielplätzen etwas vernachlässigt wurde. Zudem wurden eine Schwimmhalle, vier Kaufhallen und die Ladenstraße Olven 1 gebaut. 1989 lebten etwa 30.000 Menschen in Neu Olvenstedt.
Die Neue Neustadt ist ein Stadtteil im Norden Magdeburgs. Auf einer Fläche von 4,5568 km² leben 13.631 Menschen
Nach der Zerstörung der Alten Neustadt im Jahr 1812 wurde die Neue Neustadt bis 1814 errichtet. Von den französischen Behörden erhielt sie den Namen Hieronymusstadt.
Funde aus der jüngeren Steinzeit belegen eine frühe Besiedlung. In diesem Gebiet befinden sich die Wüstungen Insleben und Lewersdorf. Diese Dörfer gehörten dem Magdeburger Moritzkloster.
Der Straßenverlauf ist schachbrettartig. Auf der Nachtweide war die eingehegte Weide für Haustiere. Seit den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts siedelten sich Fabriken zum Verarbeiten landwirtschaftlicher Produkte an. Um 1860 gibt es 4 Zucker-, 1 Schokoladen-, 1 Zichorienfabrik, 1 Brauerei und 3 Maschinenfabriken. 1886 wurde sie von Magdeburg eingemeindet.
In der Neuen Neustadt bestand seit 1816 das Hospital Schwiesau. Später befand sich im Stadtteil auch das Junkers Motorenbau Zweigwerk Magdeburg (MZM).
Neustädter Feld ist ein Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg.
Bereits im 10. Jahrhundert bestand im Bereich des heutigen Neustädter Feldes das Dorf Lebersdorf, welches jedoch noch im Mittelalter zur Wüstung wurde. Das Gebiet wurde dann über Jahrhunderte hinweg im wesentlichen landwirtschaftlich genutzt. Der Name Neustädter Feld leitet sich von der Funktion als Feldmark des östlich gelegenen Ortes Neustadt ab.
1870 wurde für die Festung Magdeburg das Fort VI errichtet, welches unmittelbar westlich an das heutige Neustädter Feld angrenzt, jedoch zum Stadtteil Nordwest gehört. Später kam als weiteres Bauwerk der Festung noch das im nördlichen Teil des Stadtteils gelegene Zwischenwerk VIa hinzu.
1930 wurde nördlich des Olvenstedter Grasewegs die Siedlung Birkenweiler errichtet.
1977 begann dann der Bau des, ab 1973 geplanten, in Plattenbauweise errichteten Neubaugebiets Neustädter Feld. Bis 1983 entstanden hier 5000 Wohnungen. Die bereits bestehende kleine Einfamilienhaussiedlung In den Meerwellen wurde vom Neubaugebiet umschlossen. Annähernd 20.000 Menschen wohnten im Stadtteil. Nach der politischen Wende von 1989 und der Deutschen Einheit verloren Wohnungen in Plattenbauten stark an Nachfrage. Die Einwohnerzahl halbierte sich innerhalb eines Jahrzehntes annähernd. Mit Fördermitteln wurden erhebliche Anteile des Wohnungsbestandes abgerissen, die übrigen Wohnungen weitgehend saniert. Die in der Zeit der DDR zum Teil stark durch die Staatsideolgie bestimmten Straßennamen wurden verändert. Zur Geschichte der Straßen siehe: Magdeburger Straßen.
Neustädter See ist ein Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg.
Das Gebiet des Stadtteils diente über Jahrhunderte hinweg vor allem als landwirtschaftliche Nutzfläche nördlich der Tore der schon im Mittelalter entstanden Neustadt und später der Neuen Neustadt.
Ab 1920 entstand im Süden des Gebiets zunächst für Bahnbedienstete des Rangierbahnhofs Rothensee die Gartenstadt Eichenweiler.
Nach der Zerstörung Magdeburgs im 2. Weltkrieg wurde für den Wiederaufbau der Stadt in großem Umfang ein Kiesabbau nördlich der Neustadt durchgeführt. Es entstand der Neustädter See. Zur Lösung der in der DDR entstandenen Wohnungsnot begannen am 15. Februar 1973 die Arbeiten für ein in Plattenbauweise errichtetes Neubaugebiet Magdeburg-Nord am Westufer des Sees. Wesentlicher Aspekt für die Ansiedlungsentscheidung war, neben den durch Neustädter See und Vogelgesangpark gegeben Naherholungsmöglichkeiten, auch die Möglichkeit der Fernwärmenutzung von Heizkraftwerk Rothensee. Bis 1983 wurden 11.100 Wohnungen gebaut. Bereits 1977 erhielten die an der Planung des Stadtteils beteiligten Architekten, Ingenieure und Stadtplaner den Nationalpreis der DDR. Magdeburg-Nord wurde dann in den westlich des Magdeburger Rings gelegen Stadtteil Kannenstieg und den östlich gelegenen Stadtteil Neustädter See geteilt. Die Stadtteile werden auch heute noch durch die inzwischen jedoch größtenteils sanierten Plattenbauten geprägt.
1975 wurde am See ein Naherholungszentrum eröffnet. Während des ersten Wohngebietsfestes am 23. Mai 1982 erfolgte die Eröffnung des Märchenbrunnens am heutigen Neustädter Platz. Von 1980 bis 1984 entstand die Hoffnungskirche. Nach der politischen Wende von 1989 und der deutschen Einheit verlor der Stadtteil stark an Einwohnern.
Nordwest (genannt Texas) ist ein Stadtteil im Norden Magdeburgs. Auf einer Fläche von 2,7565 km² leben 4544 Einwo
Ab 1943 wurden in und um Nordwest viele Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegsopfer einquartiert. Die Bausubstanz in Nordwest war relativ intakt geblieben, nur drei britische Sprengbomben waren am 16. Januar 1945 niedergegangen, die zwar als größten Schaden im Kleeweg in einem Hausgarten einen ca. 10 m tiefen Bombentrichter gerissen, aber ansonsten nur eine Person verschüttet hatten. Es kam aufgrund der teilweisen katastrophalen Versorgungslage zu Diebstählen in den Gärten, Hühner- und Kaninchenställen, die in zum Teil schweren körperlichen selbstjustizähnlichen Auseinandersetzungen endeten.
Die Bereitschaftspolizei war ständig im Einsatz. Aufgrund der zahlreiche Schlägereien und der Selbstjustiz sei es zugegangen wie in "Texas".
Zu DDR-Zeiten war der Jugendclub Max Lademann über die Stadtteilgrenzen als DER SCHUPPEN bekannt und wohl mehr berüchtigt, weil er auch relativ häufig Anlaufstelle für die Volkspolizei war. Der "Schuppen" wird heute von der Volkssolidarität als Seniorentreffpunkt genutzt.
Aus diesen Gründen wird man auch noch heute nach Nordwest gefahren, wenn man einem Magdeburger Taxifahrer das Fahrtziel Texas angibt.
Als die Grundschule geschlossen werden sollte, sahen sich die Behörden mit der Streitlust der hier ansässigen Texaner konfrontiert. Die Grundschule und Hort blieben in Nordwest.
Der Magdeburger Stadtteil Ottersleben besteht aus den ehemaligen Dörfern Groß-Ottersleben, Klein-Ottersleben und Benneckenbe
Kaiser Otto I. schenkte im Jahre 937 dem Magdeburger Mauritiuskloster die Dörfer Liemundesdorp (Lemsdorf) und Oteresleva samt 100 hörige Familie. Auch später gegründete Klöster brachten dann Ländereien des heutigen Ottersleber Gebietes in ihren Besitz. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ottersleben im Jahre 1245. In der Folgezeit wechselte O. dann häufig den Besitzer, wird zerstört und wieder aufgebaut. 1547 belagert Herzog Alba erfolglos das lutherische Magdeburg und plündert beim Abzug zum Ersatz das reiche Ottersleben. Während der Belagerung Magdeburgs 1550 kommt es am 19. Dezember zur denkwürdigen Attacke Magdeburgischer Stadtsoldaten gegen in Ottersleben lagernde Stiftsjunker, die unter Mitnahme von Domschätzen aus der Stadt geflüchtet waren und mit dem Feind kooperierten. Im dreißigjährigen Krieg wird der Ort so stark zerstört, dass zwischen 1639 und 1647 niemand hier wohnte. Nach einigen noch folgenden Besetzungen und Plünderungen herrscht dann im 18. Jahrhundert relative Ruhe und man begann mit dem Wiederaufbau der Höfe. Zu der Zeit entstand auch der Gedanke für ein Ortswappen. Da sich der Name Ottersleben eingebürgert hatte, hielt man sich an den Fischotter, der - einen Fisch im Maul - über Wasser springt.
Pechau ist ein Stadtteil von Magdeburg in Sachsen-Anhalt mit 569 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 7,39 km². Die Ortschaft wurde im 948 erstmals urkundlich erwähnt.
Pechau liegt östlich der Elbe am Rand von Magdeburg, zwischen Elbe und Ehle; Alter Elbe, Kreuzhorst und Klus; unmittelbar an Elbe-Umflutkanal und Pechauer See. Pechau umgibt eine reizvolle und ursprüngliche Landschaft. Natur – das sind Fischreiher, Milane und Biber, Störche und Frösche, Auenwälder und Felder, Wiesen und Wasser.
Pechau liegt in der Elbaue in etwa 5 km Entfernung (jeweils etwa 15 Autominuten bis zum Stadtzentrum) zwischen Magdeburg und Schönebeck (Elbe) an der Kreisstraße K1227.
Prester ist ein am östlichen Elbufer gelegener 5,1467 km² großer Stadtteil der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg mit 1.992 Einwohnern.
Im Norden Presters wurden 1958 Bodenfunde entdeckt, die auf eine Besiedlung dieses Gebietes zur Jungsteinzeit (um 2000 v. Chr.) hinweisen. Zur Römischen Kaiserzeit (um 300 n. Chr.) siedelten hier Slawen, die dem Ort den Namen Pressitz, später Brezderi gaben. Zu Beginn des 10. Jahrhunderts gehörte das Dorf dem Markgrafen der Nordmark Gero, doch im Zuge der 937 erfolgten Gründung des Magdeburger Moritzklosters schenkte Otto I. das Dorf dem Kloster. Der Magdeburger Erzbischof Adelgot belehnte 1110 das Kloster Berge mit dem Dorf samt einem Wald namens Dubrize. In der darauf Bezug nehmenden Urkunde wird der Ort unter der Bezeichnung Brezden erstmals nachweislich erwähnt. Das Kloster Berge richtete in Prester eine große Meierei ein, aus der sich ein Klosterhof mit etwa 7 km² Land entwickelte, der in der Regel an Landwirte verpachtet wurde. Neben dem Klosterhof errichteten wahrscheinlich Benediktinermönche im 12. Jahrhundert die erste Kirche Presters. Wegen der dauernden Hochwassergefahr durch die Elbe wurde schon früh ein Deich angelegt, der bereits im 16. Jahrhundert erwähnt wurde. Während der Belagerung Magdeburgs durch den kaiserlichen General Wallenstein ließ dieser im Juni 1629 in der Gemarkung Prester Schanzen anlegen.
Randau-Calenberge ist ein im Südosten gelegener Stadtteil der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg. Mit 13,59 km² gehört er zu den flächenmäßig größten Stadtteilen, ist aber mit etwa 549 Einwohnern nur dünn besiedelt.
Anhand archäologischer Funde ist nachgewiesen, dass das Randauer Gebiet um 600 n. Chr. von Slawen besiedelt war. Vermutet wird eine Besiedelung aber bereits zur mittleren Steinzeit (4000 - 5000 v. Chr.). In einem Vergleich zwischen dem Magdeburger Kloster Unser Lieben Frauen und einem Iwan von Dornburg, datiert vom 28. Mai 1236, wird als Zeuge Thegenardus de Randowe aufgeführt. Dieses Datum gilt als urkundliche Ersterwähnung des Ortes und auch der Ritter von Randau. Die zu dieser Zeit vorhandene Burg wurde zur Zeit des Erzbischofs Burkhard II. (1295-1305) von den Magdeburger Bürgern erobert und zerstört. Darüber gibt es auch eine hübsche Sage. Als Rittergut wurde der Ort 1309 in Form einer Schenkung der Stadt Magdeburg dem Erzbischof Burkhard III. überlassen.
Reform ist ein im Südwesten gelegener Stadtteil der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg. Er umfasst eine Fläche von 3,1853 km² und seine Einwohnerzahl beträgt 13.224
Der Stadtteil wird im Norden von der Brenneckestraße, im Osten von der Leipziger Chaussee/Leipziger Straße, im Süden von der Salbker Chaussee und im Westen vom Magdeburger Ring/B 71 begrenzt. Benachbarte Stadtteile sind Hopfengarten (Osten), Beyendorfer Grund (Süden), Ottersleben {Siedlung Benneckenbeck} (Südwesten), Lemsdorf (Westen) und das Gelände des Universitätsklinikums der Otto-von-Guericke-Universität (Norden). Reform gliedert sich in die Siedlungsgebiete Gartenstadt Reform, Neubaugebiet, Karl-Liebknecht-Siedlung (ABC-Siedlung) und Planetensiedlung. Das Stadtteilgebiet steigt von 57 Metern im Nordwesten bis auf 78 Meter im Südosten an. Im Südwesten wird Reform von zwei kleinen Fließgewässern, "Großer Wiesengraben" und dem Eulegraben, durchflossen. Der "Kleine Wiesengraben" fließt vom Stadtteil Ottersleben kommend, im angrenzenden Stadtteil Beyendorfer Grund in den "Großen Wiesengraben" rein. "Am Busch" fließen Eulegraben und "Großer Wiesengraben" zusammen. Hier befindet sich mit dem Benneckenbecker Steinbruch auch ein kleiner Teich. Dieses Gebiet ist ein Geschütztes Biotop.
Rothensee ist ein im Norden der Landeshauptstadt Magdeburg gelegener Stadtteil mit einer Flächengröße von 2,1082 km² und 2.702 Einwohner
Der Name des Ortes kommt aus dem altsächsischen und bedeutet soviel wie „am roten See“. Mit dem See ist wahrscheinlich ein aus einem alten Elbarm entstandener Badesee gemeint, an den heute noch die Badeteichstraße erinnert. Die Ortsgründung erfolgte spätestens im 12. Jahrhundert, denn „Rodense“ wird schon in einer von 1176 stammenden Abschrift einer Urkunde des Magdeburger Erzbischofs Wichmann († 1192) erwähnt. Bereits zu dieser Zeit wurden holländische Siedler angeworben, um ihre Erfahrung bei der Bewirtschaftung wassernaher Gebiete für die Entwicklung des Ortes nutzen zu können. Grundherren waren die Ritter von Rothensee, dessen Geschlecht bis 1313 nachweisbar ist. Um 1300 wurde die erste Dorfkirche errichtet. Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts lag das Dorf östlich der Elbe und damit im Bereich der Mark Brandenburg. Zu dieser Zeit verlagerte die Elbe ihren Lauf weiter nach Osten, sodass Rothensee schließlich am Westufer des Flusses lag und damit unter die Herrschaft des Erzbistums Magdeburg kam.
Salbke ist ein unmittelbar an der Elbe gelegener südöstlicher Stadtteil Magdeburgs mit einer Fläche von 7,7413 km² und 3.942 Einwohnern
Salbke gehört zu den ältesten Siedlungsplätzen Magdeburgs. Der Kiesabbau an der Elbe förderte zahlreiche Funde zu Tage, deren Herkunft bis in die Altsteinzeit (200.000 Jahre v. Chr.) zurückreicht. Einer der bemerkenswertesten Funde stellt eine bronzene Spiralplattenfibel (Kleidungsverschluss) von 1500 v. Chr. dar. Als Saltbeke wird der Ort erstmals in den „Corveyer Traditionen“ der Jahre 826–853 schriftlich erwähnt. Der Ortsname hängt zusammen mit dem angelsächsischen Wort „salu“ für dunkel oder schwärzlich und bezeichnet offensichtlich die Farbe des den Ort durchfließenden Sülze-Flusses. Im Jahre 1036 und später 1247 wird ein später verlassener Ort wendischen Ursprungs als Winediscum Salebizi bzw. Slavium Salbeke für Klein- oder Wendisch Salbke erwähnt.
Stadtfeld Ost ist ein westlich des Stadtzentrums gelegener Stadtteil Magdeburgs mit 23.923 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 3,2729 km².
Schon im Mittelalter waren mit Schrotdorf im Norden und Rottersdorf im Süden Siedlungen auf dem heutigen Stadtteilgebiet vorhanden. Rottersdorf wurde bereits im 10. Jahrhundert als Besitz des Moritzklosters erwähnt, Schrotdorfs erste Erwähnung fällt in das Jahr 1182. Im 16. Jahrhundert lagen beide Orte wüst.
Seit dem 18. Jahrhundert gehörte das Gebiet, für das sich bereits die Bezeichnung Stadtfeld eingebürgert hatte, zum Vorgelände der Festung Magdeburg und unterlag damit erheblichen Baubeschränkungen, die im sog. Reichsrayongesetz von 1871 festgelegt wurden. Hier waren nur leicht demontierbare Fachwerkgebäude zulässig, die sog. Rayonhäuser. Als 1896 die Festungsvorschriften aufgehoben wurden, setzte eine rege Bautätigkeit ein. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde vorwiegend der südliche Bereich durch das Anlegen eines rechtwinklig verlaufenden Straßennetzes erschlossen. Es entstanden die für die Gründerzeit typischen mehrgeschossigen Mietshäuser, die hauptsächlich von wohlhabenden Bürgern bewohnt wurden.
Durch königlichen Erlass wurde der Stadtteil 18
Stadtfeld West ist ein westlicher Stadtteil Magdeburgs mit 14.833 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 4,6688 km².
Der Harsdorfer Platz erinnert daran, dass das Gebiet schon im Mittelalter besiedelt war. Bereits um 900 wird das im Bereich des heutigen südlichen Lindenweilers gelegene Dorf Harsdorf als Eigentum des Klosters Corway erwähnt. Im 16. Jahrhundert hatten die Bewohner die Siedlung verlassen. Eine städtische Bebauung erfolgte erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Rahmen des von Bruno Taut 1922 ins Leben gerufenen Stadtentwicklungsplanes. Südlich der Großen Diesdorfer Straße entstand in den Jahren von 1925 bis 1929 die Hermann-Beims-Siedlung, benannt nach dem damaligen Oberbürgermeister Hermann Beims. Sie wurde von einem Netz gradliniger Straßen gebildet und mit dreigeschossigen Häusern bebaut. Die 2.000 Wohnungen umfassende Siedlung ist ein Musterbeispiel des sozialen Wohnungsbaus im Stil des Neuen Bauens und steht heute unter Denkmalschutz. Im Gegensatz dazu entstand 1932 die Stadtrandsiedlung Lindenweiler. Als Selbsthilfeobjekt für Arbeitslose konzipiert, musste jeder Siedler Eigenleistungen erbringen und das Grundstück in Form eines Erbbauvertrages erwerben. Es wurden insgesamt 50 zweigeschossige Doppelhäuser errichtet, und zu den etwa 50 m² großen Wohnungen gehörte jeweils ein Nutzgarten. Obwohl schon 1927 im Bebauungsplan vorgesehen, kam es im Komplex Spielhagenstraße erst 1964 zur Erschließung. Im Stil des DDR-Wohnungsbaus der 1960er Jahre wurden vier- bis fünfgeschossige Wohnblocks mit insgesamt 1.200 Wohnungen sowie öffentliche Einrichtungen errichtet. 1991 erfolgte die Trennung des bis dahin einheitlichen Stadtteils Stadtfeld in Stadtfeld Ost und Stadtfeld West.
Sudenburg ist ein im Südwesten gelegener Stadtteil Magdeburgs in einer Größe von etwa 5,283 km² und mit rund 16.979 Einwohnern
Das heutige Sudenburger Gebiet war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts mit Feldern und Wiesen bedeckt, das allerdings in Form eines Großsteingrabes Hinweise auf eine jungsteinzeitliche Besiedlung gab. Das erstmals 965 erwähnte Sudenburg lag unmittelbar vor den Toren Magdeburgs, dem heutigen südlichen Bereich der Magdeburger Altstadt. Der damals dem Magdeburger Erzbischof unterstehende Ort erhielt 1368 Stadtrecht. In der Folgezeit wirkte sich die Nähe zu Magdeburg negativ aus. Sowohl kriegsbedingte Zerstörungen und die ständige Ausdehnung der Festungsanlagen der erzbischöflichen Stadt führten dazu, dass Sudenburg immer weiter nach Süden wieder neu aufgebaut werden musste. So wurde Sudenburg während des Dreißigjährigen Krieges auf Befehl des schwedischen Stadtkommandanten von Falkenburg im April 1631 abgerissen, um Tillys Truppen aufhalten zu können. Seit 1680 gehörte die damals noch selbstständige Stadt zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Holzkreis. Nach der Eroberung Magdeburgs durch Napoleon I. wurde die Festung noch weiter ausgebaut, und im Februar 1812 wurde Sudenburg aufgrund eines napoleonischen Dekrets erneut völlig abgebrochen, um freies Schussfeld für die Festung zu gewährleisten. Die Hauseigentümer wurde mit Grundstücken der säkularisierten Stifte entschädigt, die nun etwa zwei Kilometer von den Festungsanlagen entfernt waren. In einem System von sich rechtwinklig kreuzenden Straßen entstand eine neue ebenfalls wieder selbständige Stadt, die während der französischen Herrschaft den Namen „Katharinenstadt“ führte. Das einzige aus dem alten Sudenburg erhalten gebliebene Haus in der heutigen Ackerstraße wurde 1810 zum neuen Sudenburger Rathaus umgebaut.
Sülzegrund ist ein Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg
An frühe Besiedlungen des Gebiets erinnern die Reste des Hügelgrabs Pfahlberg, von dem sich der Name des nördlichen Gewerbegebiets ableitet.
Bei einer Neuaufteilung der Stadtteile im Jahr 1991 wurde das Gebiet erstmalig als eigener Stadtteil ausgewiesen. Hintergrund hierzu waren Planungen, im Sülzegrund große Gewerbegebiete anzusiedeln. Diese Planungen wurden jedoch nicht umgesetzt.
Magdeburg-Werder ist ein auf einer Elbinsel gelegener Stadtteil von Magdeburg. Er hat eine Flächengröße von 3,59 km² und 2.663 Einwohner
Bis zum 17. Jahrhundert lag nördlich der heutigen Strombrücke eine Insel, deren Größe sich häufig veränderte. Als die Stadt im 18. Jahrhundert begann, den Elbverlauf zu regulieren und sich dadurch die Fließgeschwindigkeit des Flusses verringerte, kam es im Bereich der Insel zu umfangreichen Sandablagerungen, sodass sich zwei weitere Inseln bildeten. Die größte ursprüngliche Insel nannte man Sandwerder, sie reichte bis zur Nordgrenze der Altstadt. Eine weitere südöstlich gelegene Insel erhielt den Namen Kommandantenwerder. Mitte des 19. Jahrhunderts waren alle Inseln miteinander verschmolzen. Da der Werder im Vorfeld der Befestigungsanlagen Magdeburgs lag, durfte er zunächst nicht bebaut werden. Korbmacher nutzten die Insel zum Anbau von Weiden, um 1720 wurden Holzlager- und Umschlagplätze eingerichtet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Wohnhäuser, und im Norden der Insel wurde ein Erholungspark angelegt. Während der napoleonischen Besetzung Magdeburg wurde 1812 auf der Nordspitze des Werders als Teil der Stadtbefestigung eine große Schanze gebaut. 1842 wurde an der Zollelbe ein Winterschutzhafen angelegt. Die 1846 eröffnete Bahnlinie Magdeburg - Potsdam verlief zunächst über den Werder. Die vom westlichen Stadtufer herführenden Brücke wurde mehrfach umgebaut, 1912 zu einer Hubbrücke, die 1934 zur längsten Hubbrücke Europas erweitert wurde.
Westerhüsen ist ein an der südlichen Stadtgrenze gelegener Stadtteil der Landeshauptstadt Magdeburg mit einer Fläche von 7,243 km² und 3.089 Einwohnern
Anhand von Ausgrabungen konnte festgestellt werden, dass im Bereich des heutigen Westerhüsens bereits in der frühen Jungsteinzeit (um 3000 v. Chr.) Menschen lebten. Die erste urkundliche Erwähnung fand in den „Corveyer Traditionen“ der Jahre 826 - 853 statt. Der Name Westerhüsen enthält das altsächsische Wort „hus“ für Haus, sodass damit vermutlich ein in Westen gelegener Einzelhof bezeichnet wurde.
Im 9. Jahrhundert missionierte der Halberstädter Bischof Hildegrim in der Gegend und weihte die von ihm gegründeten Kirchen dem Heiligen Stephanus. Da die Westerhüser Kirche ebenfalls Stephanus geweiht war, ist anzunehmen, dass ihr Ursprung bis in diese Zeit zurückreicht. Die anfängliche Holzkirche wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts durch einen Steinbau ersetzt. Am 13. September 936 wurden ein Teil der Einnahmen des Ortes Uuesterhuse durch König Otto I. dem Stift Quedlinburg übertragen, was gleichzeitig die urkundliche Ersterwähnung des Ortes darstellt.
Zipkeleben ist ein Stadtteil der Stadt Magdeburg
Wohl schon im 10. Jahrhundert war Zipkeleben ein Klostergut des Magdeburger Moritzklosters. Im Jahr 1928 wurde der ehemalige Gutsbezirk an Magdeburg angegliedert. 1953 wurde das Klostergut zum Volksgut Prester umgewandelt. Von den Gebäuden des Gutes blieb keines erhalten - lediglich Teile der Einfriedungen sind noch zu finden. Ebenso vorhanden sind auch noch Reste des kleinen Friedhofs des Ortsteils - jedoch in einem ungepflegtem Zustand. 1965 entstand am See Dreierkolke eine erste Siedlung von 32 Lauben für Angler die ständig am Umflutkanal zelteten und einen FKK-Strand gegründet hatten. 1975 folgte die Angersiedlung und 1980 eine dritte Bungalowsiedlung, welche vor allem für Mitarbeiter des Magdeburger Industriebetriebes MAW gedacht war.
Bei der Neuaufteilung der Stadtteile im Jahr 1994 wurde Zipkeleben als eigener Stadtteil festgesetzt.